Am äußeren Rand eines 9000 Lichtjahre entfernten Planetensystems wurde ein Exoplanet entdeckt. Diese „Supererde“ ist der zweite Planet dieser Art und deutet darauf hin, dass diese kalten Welten überraschend häufig sein könnten. weiter…
Mit dem Weltraumteleskop Spitzer konnte die Temperatur des der Erde am nächsten liegenden Exoplaneten gemessen werden.

(Quelle: ESO).
Der Gasriese umkreist den Roten Zwergstern HD 189733, der sich in einer Entfernung von 63 Lichtjahren befindet. Die Temperatur des Planeten liegt bei gemütlichen 844 Grad Celsius. Die Bezeichnung „very hot Jupiter“ist demnach nicht unpassend. weiter…
Die erste Schwerkraftuntersuchung der Antarktis, die anhand von Daten der NASA/DLR Mission Grace durchgeführt wurde zeigt, dass die Masse des Eispanzers zwischen 2002 und 2005 merklich abgenommen hat. weiter…
Astronomen haben in einer Galaxiengruppen eine gigantische Stoßwelle aufgespürt, die größer ist als die Milchstraße. Mit dem Infrarotteleskop Spitzer untersuchten die Forscher die Galaxiengruppe “Stephans Quintett”. Diese Gruppe von fünf Galaxien ist Schauplatz einer gewaltigen kosmischen Kollision. Die Entdeckung liefert den Forschern neue Einblicke in die Anfänge des Universums, als Verschmelzungen und Zusammenstöße von Galaxien an der Tagesordnung waren.
Die Zentralregion von Stephans Quintett. Bild: NASA/JPL-Caltech
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Seit Jahrzehnten beobachten Wissenschaftler die 300 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxiengruppe namens “Stephans Quintett” mit optischen Teleskopen. Die ungewöhnliche Gestalt der Galaxien ließ sie vermuten, dass die Sternsysteme dort früher oft zusammengestoßen sind - und noch heute miteinander kollidieren. Vor kurzem haben Astronomen im Radio- und Röntgenbereich riesige Gasmengen zwischen den Galaxien entdeckt; diese Wolken bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium, besitzen hundert Milliarden Sonnenmassen und enthalten mehr Gas als die Galaxien selbst.
Jetzt hat das Team aus deutschen, amerikanischen, australischen und chinesischen Forschern das Weltraumteleskop Spitzer auf die Galaxiengruppe gerichtet und mit dem sehr empfindlichen Infrarot-Spektrometer des Instruments die Galaxie NGC 7318b unter die Lupe genommen. NGC 7318b bewegt sich sehr schnell auf die anderen Galaxien zu und erzeugt auf ihrem Weg durch das intergalaktische Gas eine gigantische Stoßwelle - größer als unsere Milchstraße mit ihren 100.000 Lichtjahren Durchmesser. Die Wissenschaftler berichten über ihre Arbeit in einer kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift Astrophysical Journal. weiter…
Cepheiden, Sterne die regelmäßig ihre Helligkeit verändern, sind ein wichtiges Instrument der Astronomen, um Entfernungen im All zu messen. Jetzt haben Beobachtungen von drei Cepheiden gezeigt, dass sie alle von Hüllen aus Staub und Gas umgeben sind. Unter den beobachteten Sternen war auch der Polarstern.
Rekonstruktion des Bildes von L Carinae im mittleren Infrarot-Bereich auf Basis der VLTI-Beobachtungen. Bild: ESO |
Ein Team französischer und amerikanischer Astronomen ist bei drei pulsierenden Sternen - darunter auch der Polarstern - auf ausgedehnte Hüllen aus Gas und Staub gestoßen. Die Forscher vermuten, dass die Sterne bei ihren Pulsationen die Materie ausstoßen. Bei den Sternen handelt es sich um so genannte “Cepheiden”, die von den Astronomen als kosmische Leuchtfeuer zur Entfernungsmessung verwendet werden. Das Team berichtet demnächst im Fachblatt Astronomy and Astrophysics über seine Entdeckung.
“Die Tatsache, dass wir bei allen drei Sternen auf solche Hüllen gestoßen sind, obwohl sich die Sterne in anderen Eigenschaften unterscheiden, deutet darauf hin, dass solche Hüllen ein verbreitetes Phänomen bei Cepheiden sind”, erklärt Pierre Kervella vom Observatoire de Paris, der weiter…
Die neuen Bilder der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen, hochauflösenden Stereokamera (HRSC) auf der ESA-Sonde Mars Express zeigen einen Teil der südwestlichen Region von Hesperia Planum. Das Gebiet befindet sich in einer ausgedehnten Ebene am Rande von Hellas, dem größten Einschlagbecken auf dem Mars. weiter…
Zweite Chance für die ESA-Mission Cryosat: Der zuständige ESA-Programmrat hat bei seiner letzten Sitzung von den ESA-Mitgliedsstaaten grünes Licht für CryoSat-2, also den Nachbau und Neustart der Mission CryoSat, bekommen. Der ursprüngliche CryoSat-Satellit ging bei seinem Start am 8. Oktober 2005 aufgrund einer Fehlfunktion des Rockot-Trägers verloren. weiter…
Normalerweise beobachten Teleskope Sterne, am Very Large Telescope der ESO hat man jetzt aber selbst einen Stern erzeugt: Mit Hilfe eines Laserstrahls ließen Astronomen einen künstlichen Stern in der Atmosphäre erstrahlen. Er soll dem Teleskop als Leitstern für die adaptive Optik dienen und so noch bessere Beobachtungen ermöglichen. weiter…
Am 18. Februar 2006 registrierte der NASA-Satellit Swift einen ungewöhnlich langen Gamma-Ray Burst. Ursache dafür war offenbar eine Supernova, die in den nächsten Tagen ihre maximale Helligkeit erreichen wird. Mit den laufenden Beobachtungen dürfte ein lang gehegter Wunsch der Astronomen in Erfüllung gehen, nämlich das Ende eines Sterns von Anfang an in allen Wellenlängenbereichen zu untersuchen. Auch Amateurastronomen können dabei helfen. weiter…